Grußworte

Liebe Blutspenderinnen, liebe Blutspender, 
meine sehr verehrten Damen und Herren, 
liebe Gäste. 

Wir haben uns heute hier in Neuffen versammelt, um einen besonderen, freudigen und ehrenvollen Tag zu begehen. Im Mittelpunkt der heutigen Veranstaltung stehen Sie, meine sehr verehrten Damen und Herren, die Sie unzählige Male Ihr Blut zum Wohle Ihrer Mitbürger gespendet haben. Sie werden daher heute zu Recht für Ihr Engagement und Ihren hervorragenden Einsatz mit den Ehrenzeichen des Roten Kreuzes ausgezeichnet. 

Für mich als Bürgermeister der Stadt Neuffen ist es eine besondere Ehre und Freude, Ihnen dazu meine herzlichen Glückwünsche aussprechen zu können. Wir sind stolz auf Mitbürgerinnen und Mitbürger wie Sie, die Sie über Jahre hinweg immer wieder bewiesen haben, dass Nächstenliebe, Verantwortungsgefühl und Hilfsbereitschaft für Sie nicht nur leere Worthülsen sind, sondern gelebte echte Werte. Dies ist in einer Zeit, in der viele leider nur zu oft nach persönlichem Nutzen und Profit streben, umso höher zu bewerten. 

Blut gehört zu dem Wertvollsten, das Menschen zu geben in der Lage sind. Bis heute ist es noch nicht gelungen, einen dem Blut ebenbürtigen Ersatz, eine Art künstliches Blut zu schaffen. Blut ist nicht nur eine Flüssigkeit, es ist ein Organ, das aus vielen lebenden Zellen und vielen kleinen Teilchen besteht. Jedes davon hat eine lebenswichtige, notwendige Funktion innerhalb unseres Körpers und kann nur von diesem selbst gebildet werden. Es ist deshalb durch nichts zu ersetzen. Deswegen ist es nach wie vor wichtig, dass Menschen, wie Sie, ihr Blut für Kranke und Verletzte spenden. 

Jeder Mensch kann einmal in die Situation kommen Spenderblut zu benötigen. Ein großer Teil der Bundesbürger ist sogar mindestens ein Mal im Leben auf das Blut anderer angewiesen. Durch den Ausbau unseres modernen Rettungswesens sind zwar die Chancen gestiegen, nach einem schweren Unfall zu überleben. Doch diese Erfolge sind endgültig nur dadurch zu sichern, dass in den Kliniken ständig genügend Blutkonserven zur Verfügung stehen. 

Der Gedanke, mit seiner Blutspende Unfallopfern zu helfen, steht daher als Motivationsgrund für eine Blutspende immer an erster Stelle. Doch so erstaunlich es klingt, der hohe Bedarf an Blut ist in erster Linie eine Folge des medizinischen Fortschritts bei nicht traumatisierten Patienten. Viele Operationen, Organübertragungen und die Behandlung von Patienten mit bösartigen Tumoren sind nur Dank moderner Transfusionsmedizin möglich geworden. Statistisch gesehen wird das meiste Blut inzwischen zur Behandlung von Krebspatienten benötigt. Es folgen die Erkrankungen des Herzens, Magen- und Darmkrankheiten. Die schon erwähnten Verletzungen aus Verkehrsunfällen stehen erst an vierter Stelle. 

Durch die Erfolge der Transplantationsmedizin können heute viele, einst hoffnungslose Fälle, mit Transplantationen von Herzen, Nieren und Lebern geheilt werden. Aber Transplantationsoperationen haben einen hohen Blutbedarf und dieser ist nur mit einer größeren Zahl an Blutspenden möglich. 

Die überregionalen Blutspendedienste des Deutschen Roten Kreuzes stellen derzeit etwa 70 % der Blutversorgung in der Bundesrepublik sicher. Daher möchte ich an dieser Stelle Ihnen, als aktive Blutspenderinnen und Blutspender, sehr herzlich danken. Sie haben mit Ihrer Blutspende wiederholt bewiesen, dass Sie bereit sind, Verantwortung für den Nächsten und damit für unsere Gesellschaft zu übernehmen. Dieses Bewusstsein sollte Sie am Tag Ihrer heutigen Ehrung mit besonderem Stolz und Zufriedenheit erfüllen.

Mein Dank gilt aber ebenso den freiwilligen Helferinnen und Helfern aus den Gemeinschaften des Roten Kreuzes deutschlandweit für ihre ehrenamtlichen Helferstunden bei Blutspendeterminen, den hauptamtlichen Mitarbeitern des Blutspendedienstes des Roten Kreuzes sowie den freiberuflich tätigen Teamärzten für ihren Einsatz bei den Spendeterminen. Sie alle können von einer großartigen Gemeinschaftsleistung zugunsten der Blutversorgung in sprechen. 

Möge die heutige Ehrung für Sie alle Ansporn sein, weiter zu machen und für viele andere ein Anreiz, Ihnen nachzueifern, um auch in Zukunft den steigenden Blutbedarf decken zu können. 

Haben Sie alle recht herzlichen Dank.
Liebe Frau Henkel, lieber Herr Henkel, liebe Handwerker, das Gebäude, das Sie hier errichten, vermittelt schon jetzt den Eindruck, dass man bei ihm auf gar nichts verzichten muss. Um das gebührend zu feiern, sind wir heute hier zusammengekommen. Wir wollen den Bau würdigen und alle diejenigen, deren Werk er ist. 

Verehrte Bauherren und Handwerker, 
lieber Herr Altbürgermeister Wolfgang Schmidt, 
verehrte Damen und Herren Mitglieder des Gemeinderates Neuffen, 
liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 
verehrte Gäste,

im Namen der Bürgerinnen und Bürger von Neuffen danke ich der Familie Henkel als Bauherren, dass sie hier in unserer Stadt und nicht weit entfernt vom Stadtkern einen Einkaufsmarkt errichten, der trotz seiner Funktion als Zweckbau sich architektonisch dennoch sehr gut ins Umfeld einfügt. Die von Ihnen vorgefundene Geländesituation war nicht gerade einfach, wie ich mir habe nicht nur sagen lassen, sondern mich habe selbst überzeugen können. Umso mehr Anerkennung darf ich Ihnen aussprechen, dass Sie sich nicht von Ihrem gesteckten Ziel haben abbringen lassen, die in unserem Neuffen unzweifelhaft vorhandene Bedarfslücke im Einkaufsbereich zu schließen und den Vollsortimentmarkt zu errichten.

Im Namen des Gemeinderates Neuffen und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung freue ich mich, dass sowohl der Gemeinderat wie auch die Verwaltung ihren nicht unerheblichen Teil zum Entstehen und Gelingen dieses Vorhabens beigetragen haben. Meinem Vorgänger im Amt des Bürgermeisters, Herrn Wolfgang Schmidt, gebührt dabei ein besonderer Dank. Er war mit seinem Team und dem Gemeinderat nicht nur mit Rat, sondern insbesondere mit Tat behilflich bei der Grundstückssuche, bei der Erstellung des Bebauungsplanes und nicht zuletzt bei der Erteilung des kommunalen Einvernehmens zu Ihrem Bauantrag, liebe Familie Henkel.

Die erstmalige Behandlung des Vorhabens erfolgte im Gemeinderat am 12. Februar 2008. Der Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan wurde noch im gleichen Jahr, und zwar am 16. Dezember gefasst. In etwas mehr als einem Jahr wurde das Bebauungsplanverfahren durchgeführt und am 24. Februar 2010 der Satzungsbeschluss dazu gefasst. Auf der Grundlage des Bebauungsplanes wurde der Einkaufsmarkt dann letztendlich mit Bescheid vom 23. Juni 2010 baurechtlich genehmigt.

Liebe Gäste, der Architekt Richard Meier hat einmal gesagt: „Architektur ist eine Brücke zwischen Erde und Luft.“ Dieses Gebäude hier wird eine unserer Brücken zum nachhaltigen Erfolg unserer schönen Stadt Neuffen. Und nicht nur dies. Das Gebäude bekommt nach seiner Fertigstellung eine Auszeichnung, auf die die Bauherren zu Recht stolz sein können. Durch die Photovoltaikanlage, die auf dem Flachdach errichtet wird, in Verbindung mit der Wärmerückgewinnung aus der Lüftungs- und Klimaanlage produziert das Gebäude selbst am Ende mehr Energie, als es für sich selbst im Realbetrieb benötigt. Ein herzliches Dankeschön dafür.

Ein weiteres Kompliment an den Investor und Bauherren. Wie heißt es so schön: „Bauen kann nur Hab-ich, nicht Hätt-ich.“ Als Bürgermeister freue ich mich, dass Sie als Bauherr sagen konnten: „Die Investitionskraft für diesen Einkaufsmarkt Hab-ich-gehabt – und nicht hätt-ich-gehabt.“ Und der Gemeinderat mit der Verwaltung konnte sagen: „Unser Einvernehmen zu Ihrem Bauantrag Haben-wir-für-Sie-schon-fertig – und nicht Hätten-wir-vielleicht-in-einem-halben-Jahr.“ 

Nicht vergessen möchte ich, meinen Dank an alle Nachbarn zu richten. Sie haben über einen langen Zeitraum viel Baulärm und sonstige Belästigungen, die von einem solchen Vorhaben zwangsläufig ausgehen, ertragen müssen und dennoch großes Verständnis für die Maßnahme aufgebracht. Herzlichen Dank dafür. Ich wünsche dem Bau einen weiterhin guten und vor allen Dingen unfallfreien Verlauf. Der Gemeinderat, die Verwaltung und auch ich persönlich stehen Ihnen, liebe Familie Henkel, auch weiterhin ganz unbürokratisch zur Seite. Und, meine sehr geehrten Damen und Herren, rund um den Begriff „Richtfest“ lassen sich ein paar schöne Wortspiele betreiben. Eines davon gefällt mir besonders gut: „Das Buffet ist angerichtet.“

Haben Sie recht herzlichen Dank.

Verehrte Anwesende, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,  

bereits 66 Jahre sind seit Kriegsende vergangen. Der Zweite Weltkrieg wirft aber einen langen Schatten. Er ist ein ferner, doch kein abgeschlossener Teil unserer Vergangenheit. Die Erfahrung seiner Schrecken gehört zu unserer nationalen Identität und prägt auch das Selbstbild unserer Nachbarstaaten. Die europäische Einigung entsprang dem festen Willen, das Zeitalter der Kriege zu überwinden und dauerhaften Frieden auf unserem Kontinent zu sichern. Um den Erfolg dieser Politik beneiden uns viele. 

Der Volkstrauertag ist einer der stillen Gedenktage. Er ist ein Tag des Innehaltens, der Einkehr und des Mitfühlens. Wir gedenken in Deutschland der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. 

So wie ich persönlich auch kennt die junge Generation diese Bilder, wenn auch nur aus Schulbüchern, Spielfilmen oder anderen Veröffentlichungen. Die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg und das Nazi-Regime ist in Deutschland allgegenwärtig. 55 Millionen Menschen sind damals weltweit getötet worden. Jüngere Untersuchungen sprechen von noch viel größeren Verlusten. Hinzu kommen Millionen Menschen, die verwundet und entsetzlich verstümmelt wurden. Allein in Deutschland wuchsen fast 2,5 Millionen Kinder als Kriegswaisen oder –halbwaisen auf. Das sind Zahlen, vor denen unsere Vorstellungskraft versagt. 

Wir erinnern uns an nicht enden wollende Grabreihen, an Soldatenfriedhöfe, die Baracken der Konzentrationslager, zerbombte Städte, gedemütigte Menschen, verbrannte Landstriche, Flüchtlingstrecks und die Eisenbahnwaggons der Spätheimkehrer. Jeder wird an diesem Tag andere Bilder vor Augen haben. Trauer lässt sich nicht staatlich verordnen, sie ist ein sehr persönliches Gefühl. Mitfühlen, gemeinsames Erinnern und Gedenken aber bringen zum Ausdruck, dass die unmittelbar Betroffenen nicht allein sind, dass wir uns als Gemeinschaft empfinden, die sich zur Friedfertigkeit bekennt. 

Nach wie vor ist Gewalt weltweit verbreitet. Nach wie vor werden Menschen in vielen Teilen der Welt Opfer von Krieg, Verfolgung, Vertreibung und Terror. Auch mit diesen gegenwärtigen Schrecken müssen wir uns am Volkstrauertag auseinandersetzen. Dazu gehört auch, dass wir der jungen Soldaten gedenken, die heute in Afghanistan oder in anderen Teilen der Welt ihr Leben riskieren, um den Aufbau eines Staates zu unterstützen, um dort den Menschen zu ihren Menschenrechten zu verhelfen. 

Der Volkstrauertag darf sich aber nicht allein in der Rückschau und in der Tradition erschöpfen. Er ist ein sehr aktueller Gedenktag, den wir brauchen. Er schützt vor dem Vergessen und Verdrängen. Er mahnt uns, aus den Schreckensbildern der Vergangenheit die richtigen Schlüsse zu ziehen. Gegen Krieg und Gewalt – für Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit und Menschlichkeit – das ist seine Losung. Am heutigen Volkstrauertag bekennen wir uns zum Wert des Lebens. 

Haben Sie recht herzlichen Dank.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger von Neuffen und Kappishäusern, sehr geehrte Damen und Herren, werte Gäste,


ich habe die große Freude, Sie in meiner Eigenschaft als Ihr nun doch nicht mehr ganz so neuer Bürgermeister zu meinem ersten gemeinsamen Seniorennachmittag zu begrüßen. Es ist ein sehr schöner Termin heute, wenn ich für die Stadt Neuffen zusammen mit der ev. und kath. Kirchengemeinde einladen darf zu Ihrem jährlichen festlichen und besinnlichen Nachmittag für unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger ab 65 – auf Neudeutsch: die Einladung zur Ü 65-Party. 
 

Gerne heiße ich Sie alle herzlich willkommen. Namentlich darf ich unsere Herren Pfarrer, Herrn Jopp von der kath. Kirchengemeinde sowie die Herren Souchon und Wenzelmann von der ev. Kirchengemeinde, begrüßen und herzlich Willkommen heißen.  

Einen ebenso herzlichen Willkommensgruß richte ich an alle Personen und Vereinigungen, die zur heutigen Programmgestaltung und Ihrer Unterhaltung beitragen – das Programm liegt Ihnen vor und Sie sehen selbst, wer sich sehr gerne für Sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, in den Dienst der Allgemeinheit stellt. Ihnen allen herzlichen Dank dafür. 

Aber auch den Helferinnen und Helfer hinter der Bühne gebührt ein herzliches Dankeschön. Ohne sie wäre es schwer, einen solchen Nachmittag zu gestalten. Da muss manche fleißige Hand im Vorfeld und heute Nachmittag als Bewirtungsteam mit dabei sein. Ihnen geben wir bitte gemeinsam einen besonderen Applaus und sagen damit ein dickes Dankeschön. 

Vergessen möchte ich nicht unseren Hausmeister, Herrn Reister. Er sorgt in bewährter Weise für unser Wohlbefinden. Und für unsere Sicherheit stehen die Helfer der freiwilligen Feuerwehr Neuffen parat. Auch ihnen allen ein herzliches Dankeschön. 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger von Neuffen und Kappishäusern, es wird in naher Zukunft so sein, dass Nachmittage wie der heutige nicht nur hier in Neuffen noch viel mehr Menschen zusammenführen werden, als dies heute schon der Fall ist. Die Angebote für Ältere werden zunehmen müssen, die Einrichtungen für unsere Seniorinnen und Senioren müssen mehr werden und insgesamt muss die Gesellschaft mehr für die ältere Generation unternehmen. 

 Nutzen Sie aber bitte heute schon das, was Ihnen die Stadt, die Kirchen und die örtlichen Vereine sowohl in Neuffen wie auch in Kappishäusern bieten. Treffen Sie sich mit anderen Menschen, anderen Generationen, reden Sie mit Ihnen. Tauschen Sie sich aus, das bringt neue Bekanntschaften, aber auch neue Ansichten und Erkenntnisse. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und uns allen ein paar unterhaltsame Stunden mit guten Gesprächen beim festlich besinnlichen Nachmittag hier in unserer Stadthalle. 

Haben Sie recht herzlichen Dank.

Sehr geehrte Künstlerinnen und Künstler Frau Heide Metzdorf, Frau Ursula Raven, Frau Martina Watteroth-Palesch und Herr Hubert Resch,

liebe Vorstände und Vorsitzende sowie Vorstandsmitglieder vom Stadt- und Kulturring sowie der Jugendmusikschule Neuffen,

verehrte Gäste aus Politik, Kirche, Gesellschaft und Vereinen,

liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
liebe Gäste der heutigen Kunstausstellung, 

ich freue mich, dass so viele Interessierte zur heutigen Kunstausstellung unter dem Motto „Musik & Kunst“ in unsere schöne Marktscheune nach Neuffen gekommen sind. Dazu heiße ich Sie persönlich, wie auch im Namen der Stadt Neuffen herzlich willkommen und darf Ihnen sehr gerne auch die Grüße des Neuffener Gemeinderates und der Stadtverwaltung überbringen. 

„Es kann eine Kunst sein, sich mit der Kunst zu befassen. Es ist eine Kunst, sie zu genießen.“ Mit dieser Aussage des Künstlers Ulrich Wiegand-Laster wünsche ich den Künstlern und allen Beteiligten dieser Ausstellung, dass diese dem eben zitierten Motto gerecht und die Ausstellung ein voller Erfolg wird. 

Im Namen aller Gäste, die bereits schon hier sind und im Laufe des Tages noch herkommen werden, sage ich den Künstlern vielen Dank für diese Ausstellung. Mein Dank gilt aber insbesondere dem Stadt- und Kulturring Neuffen und der Jugendmusikschule Neuffen für die Organisation und dem Familienbeirat Neuffen für die Bewirtung der heutigen Veranstaltung. Bedanken möchte ich mich sehr gerne auch für die musikalische Umrahmung des heutigen Tages durch die Jugendmusikschule. Musikalisch eröffnet wurde die Ausstellung gerade eben vom Denkendorfer Saxophonensemble unter der Leitung von Frau Bettina Jurich und unserem Herrn Edmund Dollinger. Auch Ihnen mein ganz herzliches Dankeschön. 

Jetzt möchte ich Sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Gäste, nicht länger auf die Folter spannen, wünsche ich einen schönen und informativen Tag und bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit.

Sehr geehrter Herr Ortsvorsteher Freudenberg,
sehr geehrte Frau Koch von der IHK Reutlingen,

liebe Frau Schur mit Ihrem Team vom hiesigen Kindergarten,

verehrte Gäste aus Politik, Gesellschaft und Vereinen,
liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
liebe Gäste der heutigen Auszeichnung, 

ich freue mich, dass so viele Interessierte zur heutigen Auszeichnung in den Kindergarten Kappishäusern gekommen sind. Dazu heiße ich Sie persönlich, wie auch im Namen von Herrn Ortsvorsteher Freudenberg, und der Stadt Neuffen herzlich willkommen und darf Ihnen sehr gerne auch die Grüße des Neuffener Gemeinderates, des Ortschaftsrates Kappishäusern und der Stadtverwaltung überbringen. Mein besonderer Gruß gilt jedoch den Kindergartenkindern, ohne die der heutige Abend nicht stattfinden würde. 

Der Kindergarten Kappishäusern freut sich sehr über die Auszeichnung zum „Haus der kleinen Forscher“ durch die IHK Reutlingen. Sehr gerne nehmen wir von Ihnen, liebe Frau Koch, als Projektmanagerin der IHK die Plakette und Urkunde als Zeichen des engagierten „Forscherdrangs“ unserer Kindertageseinrichtung entgegen. 

Experimente machen den Kindern Naturwissenschaft begreiflich und wecken die Lust aufs Lernen und Entdecken der Natur. Als Kooperationspartner der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ bietet die IHK Reutlingen seit 2008 Erzieherinnen und Erziehern ein naturwissenschaftliches Workshopangebot in der Region Neckar-Alb an. 

Ich bin froh, dass die Kindergartenleitung und das gesamte Kindergartenteam von Kappishäusern sich auch hier sehr innovativ gezeigt und an dem Projekt teilgenommen hat. Dazu meinen herzlichen Dank zunächst an die Kindergartenkinder hier in Kappishäusern, aber selbstverständlich auch an Sie, liebe Frau Schur und Ihre Mitarbeiterinnen. Das Ergebnis kann sich im wahrsten Sinne des Wortes sehen lassen – dokumentiert an den hier ausgestellten Stellwänden. Aber nicht nur das, Sie alle haben nach dem jetzigen Festakt die Möglichkeit, verschiedene Experimente zu probieren. 

Ich wünsche zusammen mit Herrn Ortsvorsteher Freudenberg Ihrem Kindergarten auch in Zukunft jede Menge Ideen und Vorschläge, wenngleich diese nicht immer automatisch mit Auszeichnungen verbunden sind. In diesem Sinne noch mal meinen herzlichen Dank an alle Beteiligten, auch den Organisatoren des heutigen Abends, und an Sie für Ihre Aufmerksamkeit. Vielen Dank.

Sehr geehrter Herr Vorstandsvorsitzender Bauer,
sehr geehrter Herr Dekan Waldmann,
verehrter Herr Sozialdezernent Krug,
Herr Landtagsabgeordneter Döpper,

meine sehr geehrten Damen und Herren des Gemeinderates Neuffen,

verehrte Kandidaten zur Landtagswahl,
lieber Herr Dienststellenleiter Salzer,
meine sehr geehrten Damen und Herren, liebe Gäste. 

Man kann nicht in die Zukunft schauen, aber man kann den Grund für etwas Zukünftiges legen – denn Zukunft kann man bauen. 

Mit dem Bau des Wohnhauses, zu dem wir heute den offiziellen Spatenstich feiern dürfen, schafft die Bruderhausdiakonie die Möglichkeit, dass bis zu 12 Menschen mit geistiger Behinderung wieder in ihrem Heimatlandkreis Esslingen leben dürfen. Der Gemeinderat und damit die Stadt Neuffen haben dem Vorhaben an diesem Standort in unmittelbarer Nähe zum Stadtzentrum sehr gerne zugestimmt. Gemeinsam zeigen die Bruderhausdiakonie und unsere Stadt Neuffen mit dem Bauvorhaben, dass auch Menschen mit dieser Behinderung in unsere Mitte gehören und nicht abgeschoben werden in die Peripherie unserer Stadt und damit in die Peripherie unserer Zuwendung. Es ist heute ein bedeutsamer Tag für die Bruderhausdiakonie und die Stadt Neuffen, aber erst recht ein besonderer Tag für die Menschen, die hier bald einziehen können. Das was hier entsteht, strahlt weit über das Neuffener Tal hinaus. 

Die Selbständigkeit und Autonomie von Menschen mit geistigen Behinderungen zu unterstützen, muss ein zentrales Anliegen jeder Kommune sein. Vorrang haben deshalb solche Hilfeformen, wie sie hier geschaffen werden, sich an der Lebenswelt der Menschen orientieren und ihnen die notwendige Unterstützung vermitteln für ein Leben in möglichst großer Selbständigkeit. Deshalb gilt es heute Dank zu sagen der Bruderhausdiakonie, die sich in Abstimmung mit dem Landkreis Esslingen dazu entschieden hat, hier und heute mit dem Bau des auf ihre künftigen Bewohner abgestimmten Wohnhauses zu beginnen.

 

Zweckmäßige, moderne und funktionale Räumlichkeiten jedoch sind das eine. Menschen, die in diesen Räumen ihre Arbeit verrichten zum Wohle der Patienten, sind das andere. Ja, sie sind sogar der entscheidende Faktor. Ich möchte deshalb bereits jetzt schon die Gelegenheit nutzen und Ihnen, lieber Herr Dienststellenleiter Salzer und Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, zu danken für Ihren künftigen Einsatz hier in Neuffen. Unsere Gesellschaft braucht Menschen, die bereit sind, sich beruflich für andere zu engagieren. Wir brauchen Menschen, die bereit sind, verantwortungsvolle Tätigkeiten zu übernehmen. Sie, die Belegschaft, prägen das künftige Klima des Hauses. Sie sorgen dafür, dass Menschen hier Zuspruch und Zuwendung erfahren. Ich bin mir sicher, dass Umfeld und Bedingungen gegeben sind, um Vorbildliches für die Pflegebedürftigen, aber auch für die Pflegenden zu schaffen. Ich freue mich deshalb, dass nach den Zeiten der Planungen und Genehmigungen nun Nägel mit Köpfen bzw. Spaten mit Erde gemacht werden können. In diesem Sinne wünsche ich der Baustelle einen guten und vor allen Dingen unfallfreien Verlauf und freue mich zusammen mit Ihnen, liebe Gäste, schon heute auf die Grundsteinlegung, das Richtfest und die Einweihung. Vielen Dank.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger von Neuffen und Kappishäusern, sehr geehrte Damen und Herren, werte Gäste,


ich habe die große Freude, Sie in meiner Eigenschaft als Ihr nun doch nicht mehr ganz so neuer Bürgermeister zu meinem ersten gemeinsamen Seniorennachmittag zu begrüßen. Es ist ein sehr schöner Termin heute, wenn ich für die Stadt Neuffen zusammen mit der ev. und kath. Kirchengemeinde einladen darf zu Ihrem jährlichen festlichen und besinnlichen Nachmittag für unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger ab 65 – auf Neudeutsch: die Einladung zur Ü 65-Party. 

Gerne heiße ich Sie alle herzlich willkommen. Namentlich darf ich unsere Herren Pfarrer, Herrn Jopp von der kath. Kirchengemeinde sowie die Herren Souchon und Wenzelmann von der ev. Kirchengemeinde, begrüßen und herzlich Willkommen heißen. 
Einen ebenso herzlichen Willkommensgruß richte ich an alle Personen und Vereinigungen, die zur heutigen Programmgestaltung und Ihrer Unterhaltung beitragen – das Programm liegt Ihnen vor und Sie sehen selbst, wer sich sehr gerne für Sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, in den Dienst der Allgemeinheit stellt. Ihnen allen herzlichen Dank dafür.
Aber auch den Helferinnen und Helfer hinter der Bühne gebührt ein herzliches Dankeschön. Ohne sie wäre es schwer, einen solchen Nachmittag zu gestalten. Da muss manche fleißige Hand im Vorfeld und heute Nachmittag als Bewirtungsteam mit dabei sein. Ihnen geben wir bitte gemeinsam einen besonderen Applaus und sagen damit ein dickes Dankeschön. 
Vergessen möchte ich nicht unseren Hausmeister, Herrn Reister. Er sorgt in bewährter Weise für unser Wohlbefinden. Und für unsere Sicherheit stehen die Helfer der freiwilligen Feuerwehr Neuffen parat. Auch ihnen allen ein herzliches Dankeschön.
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger von Neuffen und Kappishäusern, es wird in naher Zukunft so sein, dass Nachmittage wie der heutige nicht nur hier in Neuffen noch viel mehr Menschen zusammenführen werden, als dies heute schon der Fall ist. Die Angebote für Ältere werden zunehmen müssen, die Einrichtungen für unsere Seniorinnen und Senioren müssen mehr werden und insgesamt muss die Gesellschaft mehr für die ältere Generation unternehmen. 
Nutzen Sie aber bitte heute schon das, was Ihnen die Stadt, die Kirchen und die örtlichen Vereine sowohl in Neuffen wie auch in Kappishäusern bieten. Treffen Sie sich mit anderen Menschen, anderen Generationen, reden Sie mit Ihnen. Tauschen Sie sich aus, das bringt neue Bekanntschaften, aber auch neue Ansichten und Erkenntnisse. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und uns allen ein paar unterhaltsame Stunden mit guten Gesprächen beim festlich besinnlichen Nachmittag hier in unserer Stadthalle. Haben Sie recht herzlichen Dank.

Liebe Gäste der heutigen Veranstaltung,

meine sehr geehrten Damen und Herren,

von der ehemaligen Landesregierung initiiert und der jetzigen fortgesetzt, ist der Energietag eine gemeinsame Aktion des ganzen Landes Baden-Württemberg. Energie und Klimaschutz betreffen uns alle. Wir – das sind alle Bürgerinnen und Bürger des Landes, Städte und Kommunen, Handwerk, Organisationen, Verbände, Kammern, lokale Agendas, Energieversorger, Architekten, Banken und Sparkassen, Ministerien, … – wir sind Baden-Württemberg.

Der Energietag Baden-Württemberg ist eine ressortübergreifende Gemeinschaftsaktion der Landesregierung. Seit dem Start im Jahr 2007 obliegt die Gesamtkoordination dem Informationszentrum Energie, das beim Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft angesiedelt ist. Es geht darum, das bereits eingetretene Umdenken im Umgang mit Energiesparen und Erneuerbaren Energien weiter aktiv zu fördern.

Unter dem Motto „Zukunft erleben“ sollen landesweit möglichst viele Bürgerinnen und Bürger immer wieder auf die Wichtigkeit und die Vorteile von Energiesparen und Erneuerbaren Energien hingewiesen werden. Das Energieprogramm für das ganze Land soll, gebündelt an diesem Wochenende, mit einer bunten Palette an Aktionen und attraktiven Veranstaltungen zum Thema informieren und die vielfältigen Möglichkeiten aufzeigen, unser gemeinsames Ziel zu erreichen.

Selbst wenn wir sie mit einem einfachen Schalter-Klick sichtbar machen können. Energie an sich ist dennoch abstrakt, lässt sich weder in die Tasche packen noch wirklich anfassen – jedenfalls nicht schmerzfrei. Hierin liegt oft der Grund, warum der individuelle Energieverbrauch oft nicht richtig eingeschätzt oder Energie schlicht nicht bewusst eingesetzt wird. Energie sparen ist aber längst nicht gleichbedeutend mit Einschränkung oder Verzicht auf Lebensqualität. Geht man kreativ und clever an die Sache ran und befolgt wertvolle Tipps, macht das Energiesparen spätestens zwischen Daumen und Zeigefinger beim Plus im Geldbeutel definitiv Spaß.

Ich habe mir als neuer Bürgermeister hier in der Stadt Neuffen auf die Fahne geschrieben, die öffentlichen Gebäude auf ihre Nutzung mit Photovoltaikanlagen untersuchen zu lassen. Der Gemeinderat ist sehr gerne diesem Vorschlag gefolgt und hat die Stadtwerke Neuffen AG mit den weiteren Schritten betraut. Das erste Ergebnis können Sie heute sehen und ist auch der Grund, warum wir uns für den heutigen Tag den Kindergarten Stadtkern ausgesucht haben.

Die erste Photovoltaikanlage ist hier auf diesem Gebäude im Sommer in Betrieb gegangen und produziert fleißig den Strom, den wir tagtäglich so nötig brauchen. Aus diesem Grunde habe ich auch sehr gerne die Schirmherrschaft für die heutige Veranstaltung übernommen. Sie können sich an der Anlage hier selbst überzeugen, wie der Strom vom Dach in das örtliche Netz der Stadtwerke gelangt, welche Mengen bisher schon produziert wurden und in welcher Größenordnung die Photovoltaikanlage zum Klimaschutz beigetragen haben. Die Fachleute der Stadtwerke wie auch der ausführenden Firma Strumberger Solartechnik, der Fa. Re-Enco ebenso wie die Unternehmen Schwickert und Eder stehen Ihnen sehr gerne Rede und Antwort und erklären Ihnen die Anlage.

In diesem Sinne bedanke ich mich für Ihre Aufmerksamkeit, wünsche Ihnen einen informativen und unterhaltsamen Tag. Für das leibliche Wohl haben die Kindergarteneltern gesorgt, bei denen ich mich ganz herzlich bedanken möchte. Ohne sie hätten wir die Veranstaltung nicht durchführen können. Mein Dank gilt aber auch ganz besonders an die Kindergartenleitung und die Mitarbeiterinnen vom Kindergarten, die sofort mit dabei waren, als es um die Organisation und Bereitstellung des Kindergartens am heutigen Sonntag ging. Vielen Dank auch an Sie alle, die Sie den Weg hier zu uns in den Kindergarten Stadtkern gefunden haben.
Sehr geehrte Damen und Herren, 

obwohl sich die Wirtschaft in unserem Lande anscheinend wesentlich schneller von den Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise erholt hat, bringt dies den allermeisten Kommunen bisher noch nicht die erhofften Steuereinnahmen. So sehr wir auf einen, hoffentlich dauerhaften, Aufschwung hoffen, so sehr benötigen die Städte und Gemeinden dringend die daraus resultierendenSteuereinnahmen. 

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