Liebe Kolleginnen und Kollegen vom Gemeinderat,
Frau Berner und Herr Berner vom Erschließungsträger KBB,
Herr Reichenecker vom Ing.-Büro Blankenhorn,
Herren Melber und Metzger vom gleichnamigen Vermessungsbüro,
sehr geehrte Herren von der ausführenden Bauunternehmung Schwenk,
Herr Amtsleiter Stuhlmüller vom Rathaus Neuffen,
Herr Technischer Werkleiter Döpper für die Stadtwerke Neuffen AG,
lieber Herr Holzwarth für die Presse.

Ich freue mich sehr, Sie heute zu dem Startschuss der Erschließung des Baugebietes „Eberhardstraße“ begrüßen zu dürfen. Sie kennen es von anderen kommunalen Bauvorhaben. Der Wunsch ist da, die Realisierung lässt aber oftmals auf sich warten.

Bereits vor etlichen Jahren hatte mein Amtsvorgänger zusammen mit dem Gemeinderat zur Wohnbausituation in Neuffen festgestellt, dass wir im erforderlichen Maße neue Bauflächen schaffen und vorhalten sollten. Im Zuge der Aufstellung des Bebauungsplanes „Stadtkern II“ wurde dann hier an dieser Stelle ein kleines Baugebiet ausgewiesen. Auch damals schon waren Verwaltung und Gemeinderat an der Innenverdichtung stärker interessiert, als immer weiter in den Außenbereich hinein zu entwickeln.

Ein nicht ganz so kleines Manko war damals, dass die Zufahrt zu dem Baugebiet nicht ganz so einfach gewesen wäre. Im wahrsten Sinne des Wortes stand das ehemalige Wohnhaus hier an dieser Stelle im Weg, was die Erschließung etwas erschwert hätte. Kommt Zeit kommt nicht nur Rat, sondern in diesem Falle auch die Tat.

Wir haben von der Verwaltung aus dann vor vier Jahren das Thema wieder aufgegriffen, mit den Eigentümern ausführliche Gespräche geführt und sind zum Ergebnis gekommen, dass mit dem Abriss des Gebäudes hier die Möglichkeit besteht, die Zufahrt auch einigermaßen verkehrssicher anzulegen. Dass dies geht, sieht man ja hier schon in der Örtlichkeit.
Lange Rede, kurzer Sinn. Das Büro Melber & Metzger wurde mit der Erstellung einer Bebauungsplanänderung und später dann auch mit der Aufstellung des Bebauungsplanes sowie der Durchführung der Baulandumlegung beauftragt. Vom Stadtrat wurde der Erschließungsträger KBB vertraglich beauftragt, die Vertragsverhandlungen mit den Eigentümern zu führen mit dem Ziel der einvernehmlichen Erschließung des Baugebietes. Ergänzend wurde das Ing.-Büro Blankenhorn mit der technischen Erschließungsplanung beauftragt. Und nachdem alles in trockenen Tüchern und die beiden Verfahren zum Bebauungsplan und zur Umlegung abgeschlossen waren, erhielt die Bauunternehmung Schwenk den Auftrag, die Erschließungsarbeiten auszuführen.

Wir sind vom Rathaus mit dem Gemeinderat froh, mit den genannten Ing.-Büros, mit dem Erschließungsträger sowie mit der Bauunternehmung nicht nur kompetente, sondern auch leistungsstarke Partner gefunden zu haben.

Gemeinsam haben wir an einem Strang gezogen. Der Gemeinderat hat die planungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen, auf deren Grundlage es uns möglich ist, heute den Baggerbiss zu feiern. Im Oktober 2017 wurde der Beschluss zur Aufstellung des Bebauungsplans gefasst. Fast auf den Tag genau drei Jahre später konnte der Satzungsbeschluss gefasst werden. Dass wir heute einen Baggerbiss und nicht den sonst obligatorischen Spatenstich vornehmen, tut der Sache keinerlei Abbruch. Corona hat halt auch hier die Hand im Spiel.

Ich freue mich, dass nun nach den Zeiten der Planungen und Genehmigungen jetzt zwar nicht Nägel mit Köpfen, dafür aber Baggerschaufeln mit Erde gemacht werden können. In diesem Sinne wünsche ich der Baustelle einen guten und insbesondere unfallfreien Verlauf und sehe zusammen mit Ihnen, liebe Gäste, schon heute dem Abschluss der Bauarbeiten und der damit verbundenen Freigabe des Baugebietes entgegen.

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