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Sehr geehrter Herr Landrat Eininger,
liebe Stadträtinnen und Stadträte,
Herr Architekt Brost,
verehrte Vertreterinnen und Vertreter der Schulen,
verehrte Ehrengäste und Gäste
liebe Eltern, Schülerinnen und Schüler,
liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

ich freue mich ganz besonders, heute mit Ihnen und Euch hier in Neuffen die Einweihung der Mensa im Schulzentrum feiern zu können. Ein herzliches Willkommen Ihnen allen und ein Dankeschön, dass Sie meiner Einladung gefolgt sind.

Ein gutes Schulwesen, meine Damen und Herren, zeichnet sich zwar in erster Linie durch sinnvolle Lerninhalte und im Idealfall durch fähige Lehrerinnen und Lehrer aus. Die Stadt Neuffen als Schulträger ist jedoch verantwortlich, die notwendigen Räume, Einrichtungen und Ausstattungen bereitzustellen, die eben auch in nicht unerheblichem Maße zum Lernerfolg beitragen. Dieser Verantwortung stellt sich die Stadt Neuffen in einem ganz erheblichen Umfang, indem in den laufenden Schulbetrieb sowohl der Real- als auch der Grundschule jährlich zehntausende an Euros investiert werden. So z. B. parallel zum Mensaneubau knapp eine Mio. Euro in den Brandschutz der beiden Gebäude B und C der Realschule.

Wir investieren in das allgemeinbildende Schulwesen und in unsere Kinder und damit in die Zukunft. Und so jetzt auch in den Neubau der Mensa. Insgesamt wollen wir der Tatsache Rechnung tragen, dass sich Schule an sich immer mehr zu einem Lebensraum fortentwickelt und nicht nur Wissen vermittelt. Wir wollen verstärkt die Eltern bei der Erziehung und Betreuung ihrer Kinder unterstützen. Wohl wissend, dass es für die familiären Problemlagen unserer Zeit keine Patentrezepte gibt, haben wir einiges auf den Weg gebracht und werden dies auch weiterhin tun.

Ein ganz wesentlicher Aspekt unsere Aktivitäten ist es, mit der Ausgestaltung unserer Schulen zu Ganztageszentren für unsere Kinder und Jugendlichen Bildungsräume zu schaffen, die sie herausfordern und begleiten. Dazu gehört zweifelsfrei auch eine funktionierende Mensa, wie wir sie nun geschaffen haben und heute offiziell einweihen, wenngleich sie schon fast ein Jahr in Betrieb ist und bestens funktioniert und angenommen wird.

Ein kleiner zeitlicher Ablauf mit ZDF (Zahlen, Daten und Fakten) darf dazu heute natürlich auch nicht fehlen:

Oktober 2017: Besichtigungsfahrt nach Lenningen, Weilheim und Hülben
November 2017: Grundsatzbeschluss im Gemeinderat Mensa zu bauen
November 2017: parallel dazu Umfrage mit 1000 Umfragebögen an Realschule, Grundschule und Kindergärten gemacht zur Bedarfsermittlung – 614 Rückmeldungen positiv mit Standort Realschule
Januar 2018: im Gemeinderat Ideenwerkstatt beschlossen zur Auswahl eines Architekten
Februar 2018: im Gemeinderat Standort Schulzentrum beschlossen
März 2018: im Gemeinderat die Teilnehmer an der Ideenwerkstatt beschlossen
März 2018: zugleich beschlossen, dass die Mensa mit einer Frischküche betrieben werden muss
Oktober 2018: Planungsauftrag an Architekt Brost aus Nürtingen erteilt
Dezember 2018: im Gemeinderat die zahlreich erforderlichen Fachingenieure beauftragt
Dezember 2018: erste Kostenschätzung im Gemeinderat über 2,950 Mio. € zurückverwiesen an Architekten zur Kostenminderung
Februar 2019: neue Kostenschätzung über 2,580 Mio. € angenommen und freigegeben
März 2019: im Gemeinderat Planentwurf verabschiedet und zum Bauantrag freigegeben
nach Baugenehmigung durch Landratsamt Esslingen und Ausschreibung in Einzelgewerken dann im November 2020 Baggerbiss als Startschuss für das Projekt
Zwischendurch Zuschussbescheid vom RP Stuttgart über 650.000 € aus dem Programm Chancen durch Bildung zugegangen
Weitere Förderung über 151.200 € aus dem Beschleunigungsprogramm Ganztagsbetreuung für die Einrichtung der Kernzeitbetreuung erfolgt.
Landesförderung damit insgesamt rund 800.000 €
Aus einer privaten Stiftung weitere Fördergelder eingegangen
Dank Corona und der allgemeinen wirtschaftlichen Misere mit Lieferverzug von Baumaterialien ein Jahr Bauzeit verloren, so dass die Mensa mit der Kernzeitbetreuung dann im letzten Sommer in Betrieb gehen konnte.
im laufenden Betrieb wurden bis heute dann die letzten Restarbeiten auch noch erledigt
Wir haben heute allen Grund, den gelungenen Bau der Mensa zu feiern. Mit dem Spruch Salomons „durch Weisheit wird ein Haus gebaut, durch Verstand wird es erhalten“ möchte ich meiner Hoffnung Ausdruck verleihen, dass dieses Gebäude immer eine sinnvolle Nutzung erfährt und dass die Räume von Allen geschätzt und pfleglich behandelt werden.

Mein Dank geht an den Gemeinderat für die weisen Beschlüsse und Bereitstellung der Gelder, an mein Rathausteam, an den Architekten für die gelungene Planung und Bauüberwachung, Ihnen, sehr geehrter Herr Landrat, sowie Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Ihres Hauses für die kompetente Unterstützung und Beratung. Ein besonderer Dank gilt aber allen am Bau beteiligten Planern und Handwerkern, die ihr ganzes Können aufgeboten haben, um die Stadt Neuffen um ein bauliches Schmuckstück zu bereichern. Ein Dankeschön an das Land Baden-Württemberg für den gelungen und gewährten Zuschuss, an die Stiftung vom Namensgeber Adolf Leuze für die ebenfalls großzügige Unterstützung und jetzt insbesondere einen großen Dank an die Mensaleiterin Andrea Zeller und ihr gesamtes Team der überwiegend Ehrenamtlichen, die es täglich fertig bringen, eine Frischeküche auf die Teller zu zaubern, die keinerlei Langeweile aufkommen lässt. Und von deren Qualität wir uns jetzt auch gleich überzeugen können, indem ich Sie jetzt schon dazu einladen möchte.

Uns allen wünsche ich nun einen angenehmen weiteren Verlauf dieser Einweihungsfeier und noch das eine oder andere anregende Gespräch. Herzlichen Dank.

Liebe Kolleginnen und Kollegen vom Gemeinderat,
Frau Berner und Herr Berner vom Erschließungsträger KBB,
Herr Reichenecker vom Ing.-Büro Blankenhorn,
Herren Melber und Metzger vom gleichnamigen Vermessungsbüro,
sehr geehrte Herren von der ausführenden Bauunternehmung Schwenk,
Herr Amtsleiter Stuhlmüller vom Rathaus Neuffen,
Herr Technischer Werkleiter Döpper für die Stadtwerke Neuffen AG,
lieber Herr Holzwarth für die Presse.

Ich freue mich sehr, Sie heute zu dem Startschuss der Erschließung des Baugebietes „Eberhardstraße“ begrüßen zu dürfen. Sie kennen es von anderen kommunalen Bauvorhaben. Der Wunsch ist da, die Realisierung lässt aber oftmals auf sich warten.

Bereits vor etlichen Jahren hatte mein Amtsvorgänger zusammen mit dem Gemeinderat zur Wohnbausituation in Neuffen festgestellt, dass wir im erforderlichen Maße neue Bauflächen schaffen und vorhalten sollten. Im Zuge der Aufstellung des Bebauungsplanes „Stadtkern II“ wurde dann hier an dieser Stelle ein kleines Baugebiet ausgewiesen. Auch damals schon waren Verwaltung und Gemeinderat an der Innenverdichtung stärker interessiert, als immer weiter in den Außenbereich hinein zu entwickeln.

Ein nicht ganz so kleines Manko war damals, dass die Zufahrt zu dem Baugebiet nicht ganz so einfach gewesen wäre. Im wahrsten Sinne des Wortes stand das ehemalige Wohnhaus hier an dieser Stelle im Weg, was die Erschließung etwas erschwert hätte. Kommt Zeit kommt nicht nur Rat, sondern in diesem Falle auch die Tat.

Wir haben von der Verwaltung aus dann vor vier Jahren das Thema wieder aufgegriffen, mit den Eigentümern ausführliche Gespräche geführt und sind zum Ergebnis gekommen, dass mit dem Abriss des Gebäudes hier die Möglichkeit besteht, die Zufahrt auch einigermaßen verkehrssicher anzulegen. Dass dies geht, sieht man ja hier schon in der Örtlichkeit.
Lange Rede, kurzer Sinn. Das Büro Melber & Metzger wurde mit der Erstellung einer Bebauungsplanänderung und später dann auch mit der Aufstellung des Bebauungsplanes sowie der Durchführung der Baulandumlegung beauftragt. Vom Stadtrat wurde der Erschließungsträger KBB vertraglich beauftragt, die Vertragsverhandlungen mit den Eigentümern zu führen mit dem Ziel der einvernehmlichen Erschließung des Baugebietes. Ergänzend wurde das Ing.-Büro Blankenhorn mit der technischen Erschließungsplanung beauftragt. Und nachdem alles in trockenen Tüchern und die beiden Verfahren zum Bebauungsplan und zur Umlegung abgeschlossen waren, erhielt die Bauunternehmung Schwenk den Auftrag, die Erschließungsarbeiten auszuführen.

Wir sind vom Rathaus mit dem Gemeinderat froh, mit den genannten Ing.-Büros, mit dem Erschließungsträger sowie mit der Bauunternehmung nicht nur kompetente, sondern auch leistungsstarke Partner gefunden zu haben.

Gemeinsam haben wir an einem Strang gezogen. Der Gemeinderat hat die planungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen, auf deren Grundlage es uns möglich ist, heute den Baggerbiss zu feiern. Im Oktober 2017 wurde der Beschluss zur Aufstellung des Bebauungsplans gefasst. Fast auf den Tag genau drei Jahre später konnte der Satzungsbeschluss gefasst werden. Dass wir heute einen Baggerbiss und nicht den sonst obligatorischen Spatenstich vornehmen, tut der Sache keinerlei Abbruch. Corona hat halt auch hier die Hand im Spiel.

Ich freue mich, dass nun nach den Zeiten der Planungen und Genehmigungen jetzt zwar nicht Nägel mit Köpfen, dafür aber Baggerschaufeln mit Erde gemacht werden können. In diesem Sinne wünsche ich der Baustelle einen guten und insbesondere unfallfreien Verlauf und sehe zusammen mit Ihnen, liebe Gäste, schon heute dem Abschluss der Bauarbeiten und der damit verbundenen Freigabe des Baugebietes entgegen.

Frau Ortsvorsteherin Annemarie Schur,
meine lieben Kolleginnen und Kollegen des Ortschafts- und Gemeinderates,
Frau Berner und Herr Berner vom Erschließungsträger KBB,
Herr Reichenecker vom Ing.-Büro Blankenhorn,
Herr Metzger vom gleichnamigen Vermessungsbüro,
sehr geehrte Herren von der ausführenden Bauunternehmung Schwenk,
Herr Amtsleiter Eggstein vom Rathaus Neuffen,
Herr Technischer Werkleiter Döpper für die Stadtwerke Neuffen AG,
lieber Herr Sandrock für die Presse.

Ich freue mich sehr, Sie heute zu dem Startschuss der Erschließung des Baugebietes „Hofackerweg“ hier in unserer Vorstadt Kappishäusern begrüßen zu dürfen. Sie kennen es von anderen kommunalen Bauvorhaben. Der Wunsch ist da, die Realisierung lässt aber oftmals auf sich warten.

Bereits schon mit der letzten und damit schon etliche Jahre zurückliegenden Fortschreibung des Flächennutzungsplans hatte mein Amtsvorgänger zusammen mit dem Gemeinderat zur Wohnbausituation in Kappishäusern festgestellt, dass wir auch hier im erforderlichen Maße neue Bauflächen schaffen und vorhalten sollten, wenn der Standort Kappishäusern für die einheimischen Bauwilligen sowie an Kappis Interessierter auch weiterhin attraktiv bleiben möchte. Und ganz schnell hatte sich herauskristallisiert, dass genau hier ein guter Ort dafür wäre. Die Fläche, auf der wir heute stehen, wurde in den Flächennutzungsplan aufgenommen zur Ausweisung als eigenständiges Baugebiet.

Das war der Blick in die Vergangenheit. Die aber bis vor ganz kurzer Zeit noch aufgezeigt hat, dass die Realisierung doch nicht so einfach ist, wie die reine Planung. Alle Flächen waren in Privateigentum, was bedeutete: viele Eigentümer aber wenig zuteilbare Bauplätze. Deshalb war die ganzen Jahre hinweg auch keine Einigung unter den Eigentümern zu erzielen und der Hofackerweg musste immer wieder hintenan gestellt werden.

Nun hat vor knapp drei Jahren ein tatsächlich auch bauwilliger hiesiger Mitbürger den offiziellen Antrag zur Aufstellung des Bebauungsplanes gestellt. Wie so oft die Zeit für eine Maßnahme arbeitet, so war es auch hier. Mit den Eigentümern fand im Sommer 2018 auf dem Rathaus ein Erörterungstermin statt, das Ergebnis war nun positiv, dass jetzt doch alle Grundstücksbesitzer mit einer Baugebietsausweisung einverstanden waren.

Das Büro Melber & Metzger wurde mit der Erstellung eines Bebauungskonzeptes und später dann auch mit der Aufstellung des Bebauungsplanes und Durchführung der Baulandumlegung beauftragt. Vom Stadtrat wurde der Erschließungsträger KBB vertraglich beauftragt, die Vertragsverhandlungen mit den Eigentümern zu führen mit dem Ziel der einvernehmlichen Erschließung des Baugebietes. Ergänzend wurde das Ing.-Büro Blankenhorn mit der technischen Erschließungsplanung beauftragt. Und nachdem alles in trockenen Tüchern und die beiden Verfahren zum Bebauungsplan und zur Umlegung abgeschlossen waren, erhielt die Bauunternehmung Schwenk den Auftrag, ab heute die Erschließungsarbeiten auszuführen.

Wir sind vom Rathaus über den Ortschaftsrat bis zum Gemeinderat froh, mit den genannten Ing.-Büros, mit dem Erschließungsträger sowie mit der Bauunternehmung nicht nur kompetente, sondern auch leistungsstarke Partner gefunden zu haben. Einen Erschließungsträger, der nun die Erschließung des Gebietes übernimmt und uns sowie den Stadtwerken Neuffen AG nach Abschluss der Bauarbeiten das Baugebiet voll erschlossen übergeben wird.

Gemeinsam haben wir an einem Strang gezogen. Der Gemeinderat hat die planungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen, auf deren Grundlage es uns möglich ist, heute den Baggerbiss zu feiern. Im Januar 2019 wurde der Beschluss zur Aufstellung des Bebauungsplans gefasst, nicht ganz zwei Jahre später im November 2020 konnte bereits schon der Satzungsbeschluss gefasst werden. Dass wir heute einen Baggerbiss und nicht den sonst obligatorischen Spatenstich vornehmen, tut der Sache keinerlei Abbruch. Die Jahreszeit mit den frostigen Temperaturen ist halt gerade nicht für einen Spatenstich geeignet. „Einfach mehr Sonne“, der Slogan von Kappishäusern, hat jetzt leider doch mal nicht dazu beigetragen, dass wir uns an etwas wärmeren Witterungsverhältnissen erfreuen könnten.

Ich freue mich, dass nun nach den Zeiten der Planungen und Genehmigungen jetzt zwar nicht Nägel mit Köpfen, dafür aber Baggerschaufeln mit Erde gemacht werden können. In diesem Sinne wünsche ich der Baustelle einen guten und insbesondere unfallfreien Verlauf und sehe zusammen mit Ihnen, liebe Gäste, schon heute dem Abschluss der Bauarbeiten und der damit verbundenen Freigabe des Baugebietes entgegen. Von den sechs entstandenen Bauplätzen hat die Stadt Neuffen am Ende des Verfahrens vier zugeteilt bekommen. Über eine Vermarktungsplattform läuft gerade das Verfahren, das es in wenigen Monaten dem Gemeinderat ermöglicht, diese Baugrundstücke auch an die Frau bzw. den Mann zu bringen, divers nicht zu vergessen.

Meine sehr geehrten Damen und Herren des Gemeinderates,
meine Herren Bressmer und Walter vom Stiftungsrat der Leuze-Stiftung,
Frau Rektorin Müller und Frau Konrektorin Böhm von der Realschule,
Frau Grundschulrektorin Hecke,
lieber Herr Brost vom planenden und bauleitenden gleichnamigen Architekturbüro,
ich begrüße meine beiden Amtsleiter Jörg Stuhlmüller und Bernd Eggstein,
meine Herren von den beteiligten Baufirmen,
lieber Herr Sandrock für die Nürtinger Zeitung.

Ich freue mich sehr, Sie heute zu dem Startschuss eines weiteren Zukunftsprojektes der Stadt Neuffen willkommen zu heißen. Die Zukunft, von der ich spreche, liegt direkt vor uns und wir stoßen darauf mit dem heutigen Baggerbiss zum Neubau der Mensa in unserem Schulzentrum Realschule an.

Ein gutes Schulwesen, meine Damen und Herren, zeichnet sich zwar in erster Linie durch sinnvolle Lerninhalte und fähige Lehrerinnen und Lehrer aus. Die Stadt Neuffen als Schulträger ist jedoch dafür verantwortlich, die notwendigen Räume, Einrichtungen und Ausstattungen bereitzustellen, die ebenfalls in nicht unerheblichem Maße zum Lernerfolg beitragen. Dieser Verantwortung stellt sich die Stadt Neuffen in einem ganz erheblichen Umfang. Insgesamt wollen wir der Tatsache Rechnung tragen, dass sich Schule immer mehr zu einem Lebensraum fortentwickelt und nicht nur Wissen vermittelt. Wir wollen verstärkt die Eltern bei der Erziehung und Betreuung ihrer Kinder unterstützen.

Ein ganz wesentlicher Aspekt unserer Aktivitäten ist es, mit der Ausgestaltung unserer Schulen zu Ganztageszentren für unsere Kinder und Jugendlichen Bildungsräume zu schaffen, die sie herausfordern und begleiten. Dazu gehört auch eine funktionierende Mensa. Dass es eine Mittagsverpflegung geben muss, darüber gab es bei den Beratungen im Gemeinderat keine zwei Meinungen. Deshalb hat der Rat nach zahlreichen Vorberatungen und Besichtigungen anderer Einrichtungen dann in seiner Sitzung am 28. Juli 2020 den offiziellen Baubeschluss gefasst für den Neubau einer Mensa hier im Mittelbau, der bisher die Schulküche sowie den Musikraum beherbergt hat.

Wir sind allesamt froh, mit dem Architekturbüro Brost sowie den bis jetzt beauftragten Baufirmen sowohl kompetente als auch leistungsstarke Partner gefunden zu haben, die das Projekt schultern und nach Abschluss der Bauarbeiten auch eine architektonisch sich in das Schulzentrum einfügende Anlage herstellen werden. Aber nicht nur architektonisch muss die Mensa was darstellen. Viel wichtiger ist selbstverständlich das Innenleben, das den Vorgaben einer solchen Einrichtung gerecht werden muss.

Die wichtigste Vorgabe des Gemeinderats in Abstimmung mit der Schulleitung war, dass es kein aufgewärmtes Essen geben darf, sondern nur die Frischeküche das Maß der Dinge sein kann. Gesunde und vitaminreiche Kost, und das Ganze frisch zubereitet, ist das absolute Muss, das wir hier bieten wollen. Eine Profi-Gastroküche wird deshalb hier eingebaut. Aufgrund der Schülerzahlen im Verhältnis zur Aufenthaltsfläche wird das Essen in mindestens zwei Schichten angeboten und ausgegeben.

Rund 2,58 Mio. € investieren wir hier in die neue Einrichtung. Gut und sinnvoll angelegtes Geld, wie wir finden. Mein Dank gilt dem Gemeinderat, der die Gelder im Haushalt locker gemacht hat. Mein Dank gilt dem Land Baden-Württemberg, das die Maßnahme gemäß den Schulbaurichtlinien nicht unerheblich unterstützt. Und mein besonderer Dank gilt der Adolf Leuze Stiftung, deren Namensgeber zu Lebzeiten die Realschule schon immer am Herzen lag und in den vergangenen Jahren in schöner Regelmäßigkeit und mit nicht geringen Mitteln Gelder hat fließen lassen. Die Stiftung bleibt in den Fußstapfen ihres Namensgebers und hat unverändert immer dann ein offenes Ohr und ein offenes Herz, wenn es gilt, ihrem Satzungszweck entsprechend den begünstigten Kommunen unter die Arme zu greifen.

Ich freue mich, dass nun nach den Zeiten der Planungen und Genehmigungen jetzt Nägel mit Köpfen gemacht werden. In diesem Sinne wünsche ich der Baustelle einen guten und vor allen Dingen unfallfreien Verlauf und sehe zusammen mit Ihnen, liebe Gäste, schon heute dem Abschluss der Bauarbeiten und der damit verbundenen Einweihung entgegen.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
verehrte Gäste.

Einen Kollegen unter uns darf ich heute Abend ehren, der fast auf den Monat genau 40 Jahre den Gemeinderat bereichert. 1980 erstmals hier in dieses Gremium eingezogen, wurde er bei den folgenden acht Kommunalwahlen jeweils souverän wiedergewählt. Was einen Vertrauensvorschuss bedeutet, den sich unser Kollege Hans Maier erarbeitet, den er aber auch mehr als verdient hat.

Mein Vorgänger Wolfgang Schmidt, den Hans Maier über dessen gesamte Amtszeit von 24 Jahren begleitet hat, musste für heute Abend aus persönlichen Gründen leider absagen. Aber begrüßen darf ich unseren ehemaligen Kämmerer Albrecht Klingler, der bereits vor Altbürgermeister Schmidt im Rathaus war und auch nach Wolfgang Schmidt das Wirken von Hans Maier miterleben durfte. Begrüßen darf ich unseren Bauhofleiter Sven Seiler, der viele Ideen von Hans Maier umsetzen darf, worauf ich nachher noch komme. Und selbstverständlich als allerlängste Begleiterin unseres Jubilars darf ich seine Ehefrau Jutta heute Abend ganz besonders willkommen heißen. Und natürlich auch seine Verwandten und Bekannten, die heute Abend unter uns sind.

Ich freue mich sehr, dass ihr meine Einladung für heute Abend angenommen habt und mit Eurer Anwesenheit die Verbundenheit zu Hans Maier bekundet. Die ich bei Dir, liebe Jutta, natürlich vorausgesetzt habe.

1980, vierzig Jahre her. Was war eigentlich alles von besonderer Bedeutung, das an 1980 erinnert?

• Der Liter Benzin kostete damals 1,19 DM, Super 1,21 DM und Diesel 1,16 DM
• Der Heizölpreis lag bei 63 Pfennig
• Der Liter Bier kostete 1,64 DM
• Die Sommerzeit wurde eingeführt
• Der Zauberwürfel erfunden
• Für die Blechtrommel gab es den Oscar
• Olympia fand in Moskau statt unter Boykott wegen dem Einmarsch der Sowjetunion in Afghanistan
• Karl Carsensen war Bundespräsident
• Helmut Schmidt Bundeskanzler
• Die Partei der GRÜNEN wurde gegründet
• Eintracht Frankfurt war Pokalsieger
• Bayern München Deutscher Meister
• Karl-Heinz Rummenigge war Fußballer des Jahres
• einen Baum des Jahres gab es damals noch nicht, der wurde erst 1989 eingeführt
• dafür gab es aber bereits schon den Vogel des Jahres, das war das Birkhuhn

1980 bis heute, 40 Jahre Neuffener Stadtrat. Damit ist Hans Maier Halter eines einmaligen Rekords. Acht vollständige Wahlperioden plus ein Jahr der laufenden Periode, da könnte man natürlich auf die Idee kommen, dass er bereits schon 41 Jahre seine kommunalpolitischen Spuren hinterlässt. Aber auch da ist Kollege Hans Maier der einzige aktive Stadtrat, der 1984 die Änderung des Wahlrechts mitgemacht hat. Bis dahin waren die Wahlperioden auf jeweils nur vier Jahre festgesetzt, dann wurden sie auf fünf Jahre aufgestockt.

Würde ich all die Maßnahmen aufzählen, die in der Zeit von Hans Maier in Neuffen umgesetzt wurden, dann würden wir uns noch morgen früh hier sehen. Deshalb möchte ich mich auf die wesentlichen Themen und Projekte beschränken, die da wären:

• Zunächst hat Kollege Hans Maier drei Bürgermeister erlebt. Von Kurt Schmid über Wolfgang Schmidt bis hin zu meiner Wenigkeit.
• Noch unter Kurt Schmid ins Landessanierungsprogramm aufgenommen, hat sich die Stadt Neuffen in zwischenzeitlich vier Quartieren verändert und dabei wesentlich verbessert.
• Die Totalrenovierung vom Großen Haus unter Kurt Schmid war wohl eines der ersten Großprojekte, die Du, lieber Hans, mitbeschlossen hast. Dass wir jetzt schon wieder zumindest an die Fachwerksanierung gehen müssen, ist nicht den damaligen Mandatsträgern anzulasten, sondern einfach dem Zeichen der Zeit geschuldet.
• Die Stadtkernumfahrung mit der Verkehrsentlastung der Hauptstraße und die Neugestaltung vom Stadtkern waren unter Wolfgang Schmidt Großprojekte, die Du mit Deinen damaligen Kolleginnen und Kollegen erfolgreich realisieren konntest.
• Die komplette Neugestaltung vom Hirschpost-Areal war ein Projekt, das der jüngeren Vergangenheit ebenso zuzuordnen ist, wie die Sanierung unseres Rathauses.
• Die Stadthallensanierung ist ebenfalls ein jüngeres Projekt, das beschlossen ist und mit Beginn des neuen Jahres anfängt. Das Dich also auf jeden Fall die noch verbleibende Wahlperiode begleiten wird.
• Die Entwicklung der Schulen lag und liegt Dir am Herzen. Dass diese heute so dastehen, ist mitunter auch Dein Verdienst bei den Beratungen hier im Rat. Der bereits begonnene Bau der Mensa rundet das Thema ab als Projekt für die Zukunft.
• Alle Kindergärten wurden in den letzten 40 Jahren gebaut, saniert, erweitert, wie auch der Waldkindergarten eingerichtet wurde.
• Der Neubau des Feuerwehrmagazins fällt in Deinen Wirkungszeitraum.
• Die Friedhöfe samt Aussegnungshallen waren und sind ein Steckenpferd von Dir.
• Die Baugebietsausweisungen und damit verbunden die Stadtentwicklung waren und sind Dir wichtig.
• Die Neuffener Unterwelt ist Dir bestens bekannt. Damit ist nicht Dein Beruf bei der Kripo gemeint. Vielleicht aber auch das. Aber vordergründig die Neuffener Kanalisation, die aufgrund der Beschlüsse im Gemeinderat regelmäßig mit der Kamera befahren werden muss.
• Die Verkehrsregelungen sowie das Parken im Stadtgebiet waren und sind Themen, denen Du Dich angenommen hast und annimmst.
• Im Gutachterausschuss warst Du die letzten Jahrzehnte Mitglied und seit 2004 bist Du bis heute der Vorsitzende.
• Deine Mitgliedschaft im Bauausschuss darf ich ebenfalls erwähnen.
• Ebenso, dass Du nach der Kommunalwahl 2014 von Jörg Döpper den Vorsitz Deiner CDU-Fraktion übernommen hast und bis heute Fraktionsvorsitzender bist.
• Den Beitritt der Stadt Neuffen zum Biosphärengebiet Schwäbische Alb hast Du mitbeschlossen. Ebenso die Gründung vom Abwasserverband Neuffener Tal sowie die Gründung des Gewerbezweckverbands Wirtschaftsraum Nürtingen. Zahlreiche weitere Zweckverbände und Vereinigungen, in denen wir als Stadt Mitglied sind, gehören ebenfalls auf die Liste Deines vierzig Jahre langen Wirkens für Neuffen und seine Bürgerschaft.

Herausstellen kann und darf ich für Dich, lieber Hans, dass zusammen mit all Deinen Kolleginnen und Kollegen auch Du Dich als ehrenamtlich tätiger Kommunalpolitiker unter Hintenanstellen persönlicher Interessen für das Allgemeinwohl engagierst. Du hast viel Deiner Freizeit geopfert. Du hast Dich für das Wohl unserer Stadt eingesetzt und viele wichtige Entscheidungen der letzten vier Jahrzehnte mitgetragen. Du hast Dich für wegweisende Projekte stark gemacht. Ich fasse es einfach zusammen: womit unsere Stadt heute punkten kann, daran hast auch Du maßgeblich mitgewirkt.

Lieber Hans, Dir kann man alles Mögliche nachsagen, aber ganz sicher nicht, dass Du unvorbereitet zu einer Sitzung kommst. Kein Tagesordnungspunkt, zu dem eine vorherige Ortsbesichtigung für die Entscheidungsfindung von Vorteil ist, ohne dass Du Dir die örtlichen Gegebenheiten nicht angeschaut hättest. Das zeichnet Dich neben vielen anderen Dingen aus. Von Deinen regelmäßigen Spaziergängen mit Deiner Jutta rund um und durch Neuffen kamen immer konstruktive Anregungen, wo was im Argen liegt und verbessert werden könnte. Dank der modernen Technik kommen da die Fotos von Dir direkt vom Ort des Geschehens per WhatsApp auf mein Handy. Und unser Bauhofleiter freut sich dann, wenn ich ihm ebenso schnell und unabhängig von Tag und Uhrzeit alles mit der Ansage zur Erledigung weiterleite.

Für Dein Engagement im Gemeinsinn bedanke ich mich heute im Namen aller Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt, im Namen Deiner ehemaligen und aktuellen Ratskolleginnen und -kollegen, aber auch persönlich bei Dir ganz herzlich. Das alles hört sich jetzt so ein wenig nach Abschied an, ist es zum Glück aber nicht. Deshalb gibt es auch keine Armbanduhr und auch keine Flasche Wein pro Wahlperiode. All das hat noch Zeit bis mindestens 2024, also bis zum Ende der laufenden Amtszeit des Gemeinderats. Ich betone dabei ausdrücklich das Wort „mindestens“.

Solch ein Jubiläum, 40 Jahre ununterbrochen Stadtrat zu sein, bringt aber trotzdem eine dem Anlass angepasste Ehrung mit sich. Der Gemeindetag hat dafür auch eine besondere Form des Dankeschöns parat. Urkunde, Steele und Anstecknadel darf ich Dir mit den besten Grüßen unseres Präsidenten Roger Kehle gleich überreichen.

Selbstredend möchte ich, bevor ich nun zum Schluss komme, in unserer aller Dank auch Deine Ehefrau Jutta mit einbeziehen. Sie hat in all den Jahren nicht nur halb-dienstliche Spaziergänge mit Dir gemacht, sondern manche Stunden auf ihren Hans verzichten müssen und ihm den Rücken freigehalten. Deshalb gilt Dir, liebe Jutta, ein ganz besonderer Dank. Und dies nicht nur mit einem warmen Händedruck, sondern mit einem Blumenstrauß, den ich Dir hiermit überreichen darf.

Sehr geehrter Herr Pfarrer Groh,
liebe Familie Groh,
sehr geehrter Herr Dekan Waldmann,
werte Mitglieder des Kirchengemeinderates,
liebe Pfarrgemeinde,
liebe Gäste,

gerne bin ich der Bitte nachgekommen, Sie, sehr geehrter Herr Groh, für die weltliche Gemeinde als neuen Pfarrer der Kirchengemeinde Neuffen in unserer Stadt zu begrüßen. Ich heiße Sie und Ihre Familie für Ihre neuen Mitbürgerinnen und Mitbürger, für den Gemeinderat und für die Verwaltung herzlich willkommen.

Ich habe jetzt die Ehre, schon wieder hier vom Altar aus grüßen und reden zu dürfen. Wie oft ich wegen Verabschiedungen und Begrüßungen Ihrer Vorgänger sowie Pfarrdiakone hier gestanden bin, das vergessen wir einfach mal und halten keinen Rückblick. Jetzt ist es mir vergönnt, wieder jemanden willkommen zu heißen. Und auch die weltliche Gemeinde freut sich, dass die Vakanz zum Glück nur wenige Monate angehalten hat, mit dem heutigen Tag beendet ist und gratuliert Ihnen zu Ihrer Ernennung.

Sie haben auf Ihrer persönlichen Reise alles richtig gemacht. Von Berlin nach Stuttgart, von Stuttgart nach Böblingen und nun von Böblingen nach Neuffen. Sich also immer in Städten aufgehalten und immer eine Steigerung vorgenommen. Zwar nicht einwohnermäßig, da sind Sie gerade umgekehrt verfahren. Aber auf jeden Fall von der Attraktivität her, da haben Sie unser Neuffen völlig zu recht an den Schluss Ihrer bisherigen Wanderung gesetzt.

Ihren Vorgänger, Herrn Pfarrer Seibold, wollte ich eigentlich mit einem Gutschein für freies Parken in Neuffen willkommen heißen, damit er ohne Sorge, vom Rathaus ständig Knöllchen zu bekommen, seine Hausbesuche machen könnte. Dann ist er mir allerdings mit seiner Aussage, er würde Neuffen mit dem Fahrrad erkunden, gehörig dazwischen gekommen. Als Ersatz hatte ich ihm dann eine DVD-Sammlung von „Don Camillo und Pepone“ überreicht, verbunden mit der Hoffnung, dass wir die Geschichte unserer Film-Kollegen nicht in die Tat umsetzen müssen.

Diese Film-Sammlung bekommen Sie natürlich nicht, das wäre ja langweilig. Dafür die DVD „Immer die Radfahrer“ mit Heinz Erhardt. Anlässlich unserer ersten Begegnung haben Sie angedeutet, zumindest radfahrtechnisch in die Fußstapfen Ihres Vorgängers treten zu wollen. Aber dorthin, wo es etwas steiler zugeht in Neuffen, möchten Sie Ihre Hausbesuche doch gerne auch mal mit Ihrem Pkw vornehmen. Deshalb werde ich den Dauer-Parkschein für Neuffen nun also doch noch los. Der gilt aber natürlich nur in den erlaubten Parkflächen. Ist also kein Freibrief, so ganz vogelwild hier in Neuffen Ihr Fahrzeug abstellen zu dürfen, wo Sie vielleicht gerne möchten. Und schließlich habe ich noch zwei Bücher über Neuffen dabei. Sie werden beim Vergleich der Gegenwart mit der Vergangenheit schnell feststellen, dass sich hier im Täle einiges verändert hat.

Selbstverständlich soll auch Ihre Ehefrau hier und heute nicht leer ausgehen. Den obligatorischen Blumenstrauß haben wir abgewandelt in einen Gutschein. Der hält länger und Sie, liebe Frau Groh, können ihn dann einlösen, wenn die Geschenke Ihres Mannes mal nachlassen sollten.

Grußworte sind wie Wolken am Himmel. Sind sie vorübergezogen, kann es ein richtig schöner Tag werden. Deshalb möchte ich mich auch nicht weiter hier aufhalten und darf Ihnen und Ihrer Familie ein schnelles Einleben in unsere Gemeinschaft und Ihnen persönlich viel Erfolg bei Ihrer Arbeit wünschen. Für die Stadtverwaltung und unseren Gemeinderat, aber auch ganz persönlich biete ich Ihnen eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit an. Und ich bin sehr zuversichtlich, dass auch wir Beide, aufbauend auf den guten Kontakten zu den Kirchengemeinden in der Stadt, kooperativ im Interesse der uns anvertrauten Menschen zusammenarbeiten werden.

Rede zur Verabschiedung von Herrn Pfarrer Gunther Seibold am 22. Dezember 2019 in Neuffen

Sehr geehrter Herr Pfarrer Seibold, lieber Gunther, liebe Familie Seibold,
sehr geehrte Vertreter der Kirchen,
liebe Mitglieder des Kirchengemeinderates,
verehrte Anwesende,
liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

als so ziemlich genau vor acht Jahren der Vorgänger von Pfarrer Seibold, Herr Pfarrer Souchon, verabschiedet wurde, begann eine Serie, die nicht nur mir unheimlich wurde. Nach Herrn Souchon kamen innerhalb von wenigen Monaten auf evangelischer Seite Pfarrer Wenzelmann und Diakon Häußermann, sowie auf katholischer Seite Pastoralreferent Martins und Pfarrer Jopp dazu. Innerhalb von zwei Jahren im Amt durfte ich also fünf maßgebliche Personen in den beiden Kirchen verabschieden. Mancher im Städtle hatte schon den Verdacht geäußert, das hätte was mit meiner Person zu tun gehabt und ich gehöre ins Guinness-Buch der Rekorde. Dem war aber im wahrsten Sinne des Wortes Gott sei Dank nicht so. Es waren damals rein private Gründe bzw. Pensionierungen der Beteiligten, die den Verabschiedungen zu Grunde lagen.

Aus also gegebenem und durchaus nachvollziehbarem Anlass hege ich heute zunächst mal den Wunsch, dass mit der Verabschiedung von Gunter Seibold die damalige Serie nicht wieder Einzug hält. Also, an alle, die noch im Amt sind, bitte noch ein paar Jahre bleiben. Mir jedenfalls und Ihren Kirchengemeinden ebenfalls wäre es sehr recht.

Abschied ist immer eine ernste Angelegenheit. Der direkt Betroffene lässt ein Stück seiner Lebensaufgabe zurück, vielleicht sogar ein Teil seines Herzens. Die indirekt davon Betroffenen, in Deinem Fall, lieber Gunther, Deine Kollegin Frau Rahlenbeck sowie die Jugendreferentin Frau Goller, der Kirchengemeinderat, Deine Gemeindemitglieder und insbesondere die Stadt Neuffen wissen von Deinen Leistungen und lassen Dich ungern scheiden, wenngleich wir Dir natürlich Dein neues berufliches Tätigkeitsfeld sehr gönnen.

Lieber Gunther, nach einem ¾ Jahr Vakanz fand Deine Investitur hier an dieser Stelle am 16. September 2012 statt. Ich wollte Dich damals mit einem Gutschein für freies Parken in Neuffen willkommen heißen, damit Du ohne Parkplatznöte Deine Hausbesuche machen könntest. Dann warst Du mir gerade noch rechtzeitig mit Deiner Ankündigung, Neuffen mit dem Fahrrad erkunden zu wollen, dazwischen gekommen. Wenn wir uns anlässlich von Gratulationen bei unseren Altersjubilaren in deren Wohnungen getroffen haben, warst Du in der Tat mit dem Fahrrad und ich mit dem Auto unterwegs. Ich war dann meistens vor Dir da. Auf der Rückfahrt, die wir dann zeitgleich angetreten hatten, Du mit dem Fahrrad aber in der Tat schneller zurück in Deinem Pfarramt als ich in meinem Rathaus. Kein Wunder, geht es doch von allen Seiten bergab in unsere Stadtmitte.

Statt dem Parkgutschein hattest Du dann von mir für die Stadt zwei Bücher über Neuffen bekommen über die Geschichte von unserem Städtle und zum Vergleich der Gegenwart mit der Vergangenheit. Ich hatte Dir ein schnelles Einleben gewünscht und Erfolg bei Deiner Arbeit. Beides ist sehr schnell eingetreten. Ich hatte Dir auch angekündigt, dass Dir Deine neuen Mitbürgerinnen und Mitbürger das Ankommen leicht machen würden, was ich zu Beginn meiner Amtszeit ebenfalls erfahren durfte.

Und noch etwas ist eingetreten. Ich hatte Dir neben den beiden Büchern ja auch persönlich von mir eine DVD-Sammlung von „Don Camillo und Pepone“ überreicht. Dies verbunden mit dem inständigen Wunsch, dass wir Beide die Geschichte unserer Film-Kollegen nicht zwingend in die Tat umsetzen müssen. Ich darf Dir bestätigen, dass unsere gemeinsamen etwas über 7 Jahre geprägt waren von konstruktiver Zusammenarbeit und gegenseitiger Wertschätzung. Zwischen Pfarrhaus und Rathaus gab es immer einen kurzen Dienstweg und einen kurzen Draht, was ich mir dann natürlich auch für Deine Nachfolgerein respektive Deinen Nachfolger wünsche.

Ich denke, in all den Jahren Deines Wirkens hier in Neuffen hat Dein Herz für Deine Kirchengemeinde, geschlagen. Lieber Herr Pfarrer Seibold, lieber Gunther, ich sage Dir persönlich, im Namen des gesamten Gemeinderates Neuffen, des Rathauses, aber insbesondere im Namen Deiner Mitbürgerinnen und Mitbürger einfach Danke für Deine Arbeit hier in Neuffen. Du hast Deinen Beruf aus der Berufung heraus überzeugend, mit viel Liebe und Geduld hier gelebt. Ich hoffe deshalb, dass Du uns nicht ganz aus den Augen verlierst und Du sehr gerne nicht nur an Dein schönes Neuffen zurückdenkst, sondern wir uns ab und zu hier auch mal sehen werden. Unseren Hohenneuffen auf jeden Fall siehst Du ja auch von Bernhausen aus, Deiner neuen Wirkungsstätte.

An dem Geschenk, das Dir schon überreicht wurde, hat sich die Stadt ja ebenfalls beteiligt. Als zusätzliche Erinnerung habe ich Dir als Abschiedsgeschenk unsere Neuffener Armbanduhr mitgebracht. Sie soll Dir nicht sagen, was die Stunde geschlagen hat, sondern Dich immer an Deine Zeit hier in Neuffen erinnern.

Verehrte Kirchengemeinde, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

in diesem Jahr blicken wir in vielfältiger Weise auf die letzten beiden Weltkriege zurück. Der Erste endete vor 101 Jahren und wurde mit Recht die „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ genannt. Die zivilisierte Welt fiel in Abgründe. Doch damit nicht genug: 25 Jahre nach dem Ersten begann nach dem Hitler-Stalin-Pakt vor jetzt 80 Jahren der Zweite Weltkrieg, der Schrecken und Gewalt ins Unfassbare steigerte.

Bereits 74 Jahre sind seit dem letzten Kriegsende vergangen. Der Zweite Weltkrieg wirft aber einen langen Schatten. Er ist ein ferner, doch kein abgeschlossener Teil unserer Vergangenheit. Die Erfahrung seiner Schrecken gehört zu unserer nationalen Identität und prägt auch das Selbstbild unserer Nachbarstaaten. Die europäische Einigung entsprang dem festen Willen, das Zeitalter der Kriege zu überwinden und dauerhaften Frieden auf unserem Kontinent zu sichern. Um den Erfolg dieser Politik beneiden uns viele.

Leider herrscht auch heute kein Frieden auf der Welt. Als der kalte Krieg zwischen Ost und West zu Ende ging, dachten wir, dass nun endlich Friede sei. Doch kaum war das neue Millennium angebrochen, musste sich die Welt mit einer anderen Art von Konflikt, dem Terrorismus auseinandersetzen. So leisten heute immer noch tausende Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr an der Seite verbündeter Streitkräfte einen gefährlichen Dienst im Ausland. Viele Bundeswehrangehörige haben dabei ihr Leben verloren. Unser Gedenken am Volkstrauertag gilt deshalb auch diesen Opfern und unsere Gedanken sind bei ihren Familien. Die Trauer der Angehörigen um die durch Krieg und Gewalt ums Leben gekommenen Menschen war in der Vergangenheit und ist auch heute unermesslich und überall in der Welt gleich.

Mitgefühl ist eine menschliche Errungenschaft. Sie setzt das Vermögen voraus, die Gefühle der anderen, ihre Trauer und ihren Schmerz anzuerkennen und sich hineinzudenken. Sie macht nicht an den nationalen Grenzen Halt und führt zu der Einsicht, dass die Menschen über räumliche und zeitliche Grenzen hinweg durch gemeinsame Werte, Rechte und Pflichten, Sehnsüchte und Ängste miteinander verbunden sind. Ganz gleich, ob sie in Europa oder in einem anderen Kontinent leben. Ob sie Zeitgenossen sind oder Angehörige einer vergangenen Epoche. Wir können uns nicht von den Opfern der Kriege und Gewaltherrschaft lossagen.

Solche Gedenktage wie der heutige Volkstrauertag machen uns erneut bewusst, welche Geschichte uns geprägt hat. Und sie lassen uns die Gegenwart und die Herausforderungen der Zukunft klarer erkennen. Der Blick zurück kann unsere Aufmerksamkeit schärfen und uns warnen, was kommen kann, wenn wir unachtsam werden. Durch solche Gedenkfeiern geraten die Kriegsgräber im In- und Ausland wieder stärker in den Fokus der Aufmerksamkeit. Das ist gut so, denn sie können uns eine Ahnung von dem massenhaften Leid vermitteln, welches der Krieg über die Menschen bringt und das Leben von Generationen beeinflusst.

Über 70 Jahre Kriegsende, das sind auch Jahrzehnte seit dem Beginn der deutschen Teilung, die Familien, Freunde, ja ganze Gemeinden auseinander riss. Der Osten Europas, der bis 1990 vom Sowjetkommunismus beherrscht wurde, konnte erst mit dem Fall der Berliner Mauer, zu dem wir vor einer Woche das 30-jährige Jubiläum feiern durften, zusammenwachsen und am europäischen Integrationsprozess teilhaben. Mit dem Sieg von Freiheit und Demokratie in den weitgehend friedlichen Umbrüchen vor 30 Jahren begann ein neues Zeitalter für Europa. Indem wir an diejenigen erinnern, denen diese universellen Werte nicht zuteilwurden, unterstreichen wir ihre Bedeutung als ein hohes und schützenswertes Gut. Hierin sehe ich eine unserer vordringlichsten Aufgaben, nicht nur am Volkstrauertag.

Liebe Blutspenderinnen, liebe Blutspender,
meine sehr verehrten Damen und Herren,
liebe Gäste,

sich freiwillig für die Gesellschaft und für seine Mitmenschen zu engagieren ist keine Selbstverständlichkeit. Dabei begegnen uns jeden Tag viele verschiedene Möglichkeiten, sich freiwillig zu engagieren. Sie haben sich dafür entschieden, Ihr Blut für Ihre Mitmenschen zu spenden. Eine lebenswichtige und auch spannende Aufgabe, Leben von anderen zu retten, haben Sie sich auf die Fahne geschrieben.

Jeder von uns kann sehr schnell in die Situation kommen, Spenderblut zu benötigen. Dennoch sind es insgesamt zu wenige, die dafür auch einen persönlichen Beitrag leisten. Sie alle miteinander bilden hiervon die löbliche Ausnahme. Daher möchte ich auch in diesem Jahr Ihr bürgerschaftliches Handeln im Namen der Stadt Neuffen anerkennen und Ihnen nachher die entsprechenden Auszeichnungen verleihen.

Täglich werden rund 1.800 Blutspenden in Baden-Württemberg angefordert. Nur durch tägliche Blutspendenaktionen ist es überhaupt möglich, die Blutpräparate für Patienten bereitzustellen. Mein Dank geht deshalb heute auch an die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer bei den Spendeterminen und allen weiteren ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des DRK.

Blut ist etwas Lebendiges und kann durch nichts ersetzt werden. Ein flüssiges Organ, das mit seinen vielen Funktionen täglich kleine Wunder vollbringt. Angetrieben durch das Herz als Pumpstation nimmt es auf der unablässigen Reise durch unseren Körper seine vielfältigen Funktionen wahr. Wie z. B. den Transport von Sauerstoff und Nährstoffen, die Abwehr von Krankheitserregern und den Wärmetransport.

Liebe Blutspenderinnen und Blutspender, mit Ihrer Spende helfen Sie Menschen in Not. Menschen, die Sie nicht kennen und ohne eine Gegenleistung dafür zu erwarten oder irgendwelche Bedingungen zu stellen. Dafür meine Anerkennung und meinen höchsten Respekt. Ich bin sicher, dass Sie ein Vorbild für andere sind und damit viel inspirieren können. Mit Ihrer guten Tat können Sie ruhig ein wenig angeben. So können Sie möglichst viele Menschen dazu motivieren, es Ihnen gleich zu tun und ebenfalls zu Blutspenderinnen und Blutspendern zu werden.

Im Ehrungszeitrum seit letztem Jahr sind insgesamt 9 Personen auszuzeichnen. 5 Personen für 10 Blutspenden, 2 Personen für 25 Blutspenden und 2 Personen für sage und schreibe 50 Blutspenden. Mit den nun vorzunehmenden Ehrungen darf ich mich bedanken und Ihnen allen eine schöne Adventszeit wünschen. Und bleiben Sie dem Blutspenden weiterhin treu.

Lieber Jörg Döpper, liebe Familie Döpper,
meine Damen und Herren des Gemeinderates Neuffen,
liebe Kollegen vom Ortschaftsrat Kappishäusern,
Herr Bundestagsabgeordneter Michael Hennrich,
Herr Kollege a. D. Erich Hartmann als Aufsichtsrat der Stadtwerke Neuffen AG,
Frau CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Conny Jathe,
sehr geehrte Vertreter der Verwaltung von Rathaus und Stadtwerke,
die Presse darf ich ebenfalls herzlich begrüßen.

Wir haben Sie zu dem heutigen Festabend eingeladen, um Ihrem und unserem Mitbürger Jörg Döpper die Bürgermedaille zu verleihen. Sie, liebe Gäste, bilden mit Ihrer Anwesenheit nicht nur den würdigen Rahmen des heutigen Abends. Sie würdigen mit Ihrer Anwesenheit auch die Leistungen von Herrn Döpper, die ihn ab heute Abend zum Träger der Neuffener Bürgermedaille machen. Dafür Ihnen allen meinen herzlichen Dank.

Die beiden Solisten Oliver Erb und Dr. Lars Bücherl haben uns mit einem ersten Stück schon auf den heutigen Festabend eingestimmt. Ganz herzlichen Dank für die wirklich tolle Gesangsdarbietung. Wir werden Ihnen nachher sehr gerne noch zu weiteren Stücken aufmerksame Zuhörer sein, das darf ich Ihnen bereits jetzt schon versprechen.

Lieber Jörg, im zuständigen Ehrungsausschuss der Stadt Neuffen, der über die Verleihung der Bürgermedaille bestimmt, gab es ob Deines ehrenamtlichen Wirkens für Dein Neuffen keine langen Überlegungen oder gar Diskussionen, sondern ein eindeutiges und einstimmiges JA, das Dir die heutige Auszeichnung ohne Wenn und Aber zusteht. Im Namen Deiner Mitbürgerinnen und Mitbürger, im Namen des gesamten Gemeinderates und meiner Verwaltung darf ich mich bei Dir ganz herzlich für Deinen Einsatz im Dienste des Ehrenamtes bedanken. In diesen Dank darf ich selbstverständlich Deine Ehefrau Christa mit einbeziehen, die ob Deines ehrenamtlichen Wirkens sehr oft daheim auf den Ehemann hat verzichten müssen.

Lieber Jörg, Du warst 35 Jahre Stadtrat und hast Dich nach der diesjährigen Kommunalwahl in den kommunalpolitischen Ruhestand verabschiedet. Hast in der konstituierenden Sitzung des neuen Gemeinderats im Juli einfach gesagt „Ich bin dann mal weg“. Du hast über 35 Jahre ein Amt ausgeübt, das im Laufe der Jahre nicht leichter geworden war. Aber trotz aller Anstrengungen, die so ein Ratsmandat mit sich bringt, weiß ich, dass Dir die Tätigkeit auch Freude und Zufriedenheit gebracht hat.

Kommunalpolitik bedeutet oftmals ein langsames aber starkes Durchbohren von dicken und teilweise auch harten Brettern. Und es gehört ebenfalls zur Kommunalpolitik, dass man nicht mit allen Ideen und Vorschlägen durchkommt. Manchmal sind die Bretter eben doch härter als die Bohrer. Rückschläge hast auch Du sportlich hingenommen, ein beharrliches Weiterbohren war Deine Devise. Und das war auch gut so.

Aber Du warst über die 35 Jahre nicht nur Stadtrat, sondern die letzten 30 Jahre davon Stellvertreter des Bürgermeisters. Davon die letzten 8 ½ Jahre von mir und davor die ganzen Jahre von meinem Vorgänger Wolfgang Schmidt, den ich jetzt an dieser Stelle ganz besonders begrüßen darf.

Ich möchte zunächst besonders Deinen enormen zeitlichen Einsatz für unser Städtle hervorheben. Neben der Teilnahme an den Gemeinderats- und sonstigen Sitzungen nimmt die Vorbereitung hierauf ja schließlich auch einen breiten Raum ein. Und nicht zuletzt erwarten unsere Bürgerinnen und Bürger zu Recht, dass sich ihre Mandatsträger Zeit für sie und ihre Anliegen nehmen. Selbstverständlich benötigt man da im Einzelfall auch mal ein dickes Fell und ein hohes Maß an Frustrationstoleranz. Denn, diese politische Binsenweisheit war und ist auch Dir nicht unbekannt, man kann es eben nicht allen recht machen.

Dein Einsatz verdient aber auch schon deshalb Respekt, als Angehörige der kommunalen Gremien üblicherweise zu der Sorte Menschen gehören, die sich auch in anderer Weise bürgerschaftlich engagieren. Auch für Dich gilt die Devise: „wen der liebe Gott einmal bei der Arbeit erwischt hat, dem schickt er ständig neue Aufgaben.“

So auch bei Dir. Du warst ehrenamtlich sowohl in Deiner Kirche, aber auch in Deinem Turnerbund engagiert. Du warst Mitglied im Kirchengemeinderat und dabei auch 2. Vorsitzender der Katholischen Kirchengemeinde St. Michael. Außerdem warst Du im Dekanatsrat sowie im Geschäftsführenden Ausschuss des Dekanats Esslingen. Du warst beim TB Jugendtrainer. Acht Jahre hast Du die E-Jugend trainiert. Euer und Dein größter Erfolg war der 1. Platz bei einem internationalen Turnier in Holland. Und wenn mir meine Informanten nicht falsch berichtet haben, so befindet sich in den Reihen des aktuellen Gemeinderats der eine oder andere, der unter Deinen Fittichen nicht nur den Handballsport entdeckt hat, sondern bei dem genannten Turnier ebenfalls aktiv dabei war. Seit über 10 Jahren bist Du Vorsitzender des Vereins Heilstätte Haus Burgwald und damit verantwortlich für die REHA-Klinik in Mühltal bei Darmstadt.

Die Liste Deiner ehrenamtlichen Tätigkeiten auf der Vereinsebene ließe sich noch beliebig und lange fortsetzen. Ich komme aber wieder zurück zu Deinem Städtle Neuffen. Du hast nicht nur als Stadtrat und Stellvertreter des Bürgermeisters sehr viel bewirkt. Neuffen und seine Bürgerschaft konnten sich glücklich schätzen, dass Du lange Jahre im Landtag unsere Interessen vertreten hast und dabei natürlich auch das Eine oder andere aus der Landeshauptstadt mitbringen konntest. Hauptsächlich hat Neuffen durch Deine Unterstützung die Aufnahme in das Landessanierungsprogramm gefunden und so konnten in den Jahren Deines Wirkens unzählige Millionen Euro Landesmittel in Neuffen investiert werden. Aber nicht nur durch die Stadt in öffentlichen Gebäuden und Plätzen oder der Stadtumfahrung. Auch die Bürgerschaft, die in den Sanierungsgebieten ihre Gebäude und Anwesen grundlegend saniert haben, ist nicht zuletzt durch Dich in den Genuss recht großzügiger Zuschüsse gekommen.

Ich selbst habe Dich als Landtagsabgeordneten auch noch erleben dürfen, wenngleich es im Jahr 2011 lediglich nur noch ein paar Monate waren. Du warst nach Stuttgart zur Landesregierung hin der beste Türöffner, den man sich nur wünschen konnte. Aber auch nach Deiner aktiven Zeit in Stuttgart sind Deine Kontakte dorthin nicht abgerissen und haben uns bis heute begleitet.

Liebe Gäste, es braucht Bürgerinnen und Bürger wie unser taufrischer Träger der Neuffener Bürgermedaille. Bürgerinnen bzw. Bürger wie Jörg Döpper, über den es über das von mir Gesagte hinaus ganz sicher noch viel mehr zu erzählen gibt. Das, was Jörg Döpper für seine und unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger geleistet hat, ist aller Ehren, ist ohne den leisesten Zweifel die Bürgermedaille der Stadt Neuffen wert.

Und damit darf ich Dich, lieber Jörg, zusammen mit Deiner Christa zu mir bitten um Dir die Bürgermedaille mit der zugehörigen Urkunde überreichen zu dürfen. Danach geht es musikalisch weiter mit Oliver Erb als Solist mit „My Way“ und Dr. Lars Bücherl mit „Time to say Goodby“, wie beide Lieder passender gar nicht sein könnten. Dann gehört das Rednerpult Dir, lieber Jörg. Und nach den Grußworten einzelner Gäste hören wir vom Gesangsduo noch das Duett „Als braver Mann“. Danach darf ich Sie alle schon jetzt recht herzlich zu unserem Ständerling zu Ehren des Geehrten einladen.

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